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Hochschule vorantreiben

In einer Sitzung diskutierte die UPW-Stadtratsfraktion ausführlich über die geplante Hochschule im Bereich des Residenzplatzes.

Einigkeit bestand darin, die Vergabe-und Ausschreibungsverfahren für den Bau mit Nachdruck zu verfolgen. Eine Diskussion von Änderungen im Anforderungsprofil, weiteren Räumlichkeiten sowie eine mögliche Zusatzzahlung durch die Staatsregierung dürften hier keine bremsende Wirkung mehr haben, hieß es.

Mit dem gewählten Standort inmitten der Altstadt schaffe man Synergieeffekte für Einzelhandel und Gastronomie, die in den Folgejahren „das Bild Neumarkts prägen und an dem alle teilhaben werden“, hieß es von den Stadträten.

„Von Seiten der UPW werden wir dieses wichtige Zukunftsprojekt für die Entwicklung unserer Stadt positiv begleiten“, sagte Fraktionschef Martin Meier. Außerdem sollen die Gespräche mit der Regierung der Oberpfalz wegen einer finanziellen Bezuschussung durch Städtebaumittel „in intensiver Weise fortgeführt“ werden.

Weiteres Thema bei der Sitzung war der mögliche Beitritt der Stadt Neumarkt zum Zweckverband „Kommunale Verkehrssicherheit“. Man stehe diesem Beitritt offen gegenüber und werde nach dem Vortrag im Stadtrat eine Entscheidung innerhalb der Fraktion diskutieren und auch treffen, sagte Verkehrsreferent Jakob Bierschneider. Durch eine punktuelle Verstärkung von Geschwindigkeitsüberwachungen im Bereich von Kindergärten und Schulen könne man hier, in enger Zusammenarbeit mit der Neumarkter Polizei, einen erheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.