InnenstadtStadtrat

UPW begeistert von Stadtparksplanung

„Es wird ein wunderbares Naherholungsgebiet inmitten der Altstadt“, so umschrieb UPW-Fraktionsvorsitzender Martin Meier die angedachte Planung zur Umgestaltung des Neumarkter Stadtparkes. Durch die Bürgerinformation der Stadt werde nun der breiten Masse der Bevölkerung das Ergebnis der Planungen in eindrucksvoller Weise gezeigt. Er befürworte dies sehr, trete es doch in gewissem Maße auch den Kritikern entgegen und schaffe in hohem Maße Transparenz.

Für die jetzige Variante gebe es Fördermittelzusagen von der Regierung von mehr als der Hälfte der Gesamtkosten, was für ihn „entscheidende Bedeutung“ habe. Die Forderungen Einzelner zur Kostenreduzierung bezeichnete Meier als „edles Motiv, aber in diesem Fall nicht durchdacht“.

„Die Finanzzusagen richten sich aus an der jetzigen Planung. Wenn nun Dinge gestrichen oder abgeändert werden, dann wird es so sein, dass eine Neuberechnung der Zuschüsse durch die Regierung erfolgen muss und wird“.

Im Ergebnis stünde dann zwar „auf den ersten Blick“ womöglich eine etwas geringere Gesamtsumme, jedoch durch die ebenfalls dann stark verringerten Zuschusszahlungen würde sich die Differenz zwischen tatsächlichen städtischen Zahlungen und Zuschüssen von der Regierung mit hoher Wahrscheinlichkeit vergrößern.

„In der Bilanz ergäbe sich schlussendlich ein höherer Kostenfaktor für die Stadt“ sagte Meier, und dies wäre „finanzpolitischer nonsens“.

Angesprochen auf die Unterschriftenaktion des Bundes Naturschutz zum Erhalt der Hainbuchen gab Martin Meier zu verstehen, dass man sich mit den Argumentationen des Bundes Naturschutz auseinandergesetzt habe und diese sehr ernst nehme, jedoch könne er deren Einlassungen in Bezug auf den Stadtpark nicht zustimmen.

Es sei Tatsache, dass Bäume gefällt werden. Aber dass der „neue“ Park um 3500 qm vergrößert, knapp 50 Bäume als Ersatz für den Altbaumbestand gepflanzt und der Parkplatz an der Mühlstraße begrünt und zur Parkanlage umgestaltet werden wird, das „sollte man im Zuge einer fairen und richtigen Information den Bürgern schon auch mitteilen“, so Meier zu den Bedenken des Bundes Naturschutz. Dem Naturschutz nicht Rechnung zu tragen und „Kahlschläge“ zu verursachen, wie von manchen Kritikern öffentlichkeitswirksam kokettiert, sei wohl hier als Argument nicht greifbar.

Es gehe insgesamt eben nicht nur um ein paar alte Bäume, sondern um ein passendes Gesamtkonzept aus Naturschutz sowie finanz- und betriebswirtschaftlichen Komponenten.  „Wenn wir hier planen und bauen, dann pragmatisch und sinnvoll“, so Stadtrat Meier. Dies sei mit dem jetzigen Konzept der Verwaltung gegeben, gewährleiste es nämlich auch eine „wichtige Verquickung der Planungen mit dem angrenzenden Hochschulareal“. Dies sei neben einer durchdachten Finanzplanung von Anfang an für die UPW-Fraktion immer eine zentrale Forderung für ein stimmiges Planungskonzept gewesen. Er sei der festen Überzeugung, dass die Bürgerinformation nun vieles klarer erscheinen lässt und zur Vorfreude auf eine „wunderschöne grüne Lunge“ im Herzen der Stadt Beitrag leistet.